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Urlaubsregion Breisach am Rhein
 
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Jüdische Geschichte


 

In der Nähe des Radbrunnens auf dem Münsterberg erzählt eine Tafel von der Nachbarschaft von Christen und Juden im Mittelalter. Wie unzählige andere jüdische Gemeinden in ganz Europa wurde auch die Breisacher Gemeinde 1349 während der Pestseuche ausgelöscht. Die letzte jüdische Gemeinde (1649-1940) siedelte in der nördlichen Altstadt am Fuß des Münsterberges. Die ehemalige Judengasse (Rheintorstr.), zwei Friedhöfe des 18.-20. Jahrhunderts, der Synagogenplatz mit Mahnmal und das Haus des Bezirksrabbiners (bis Ende des 19. Jh.) sind Zeugen einer bedeutenden Gemeinde. Das „Blaue Haus“, das restaurierte ehemalige jüdische Gemeindehaus (Rheintorstr. 3), war bis 1829 das Gasthaus „Zum St. Peter“, dann jüdisches Schulhaus bis 1876. Nach der Zerstörung der Synagoge durch die Nationalsozialisten am 10. November 1938 richtete die verfolgte Gemeinde dort heimlich einen Betsaal ein. Sie wurde durch die Deportation am 22. Oktober 1940 nach Gurs in Südfrankreich ausgelöscht. Seit der Restaurierung 2003 ist das Haus eine Gedenkstätte und Dokumentationszentrum für die Geschichte der Juden von Breisach und am Oberrhein.

Besichtigung und Führungen: Tel. 07667 911 374
Veranstaltungen: www.facebook.com/blaues.haus.breisach/
Website: www.blaueshausbreisach.de
Infos: info@blaueshausbreisach.de, buchung@blaueshausbreisach.de

 
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