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Urlaubsregion Breisach am Rhein
 
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Weinbau an Kaiserstuhl und Tuniberg

 

In der Kernstadt von Breisach gibt es einige kleine, feine Weinlagen am Eckartsberg und Augustinerberg. Ausgedehnte Rebberge finden Sie in Nieder- und Oberrimsingen, den Breisacher Stadtteilen am Tuniberg (Einzellagen: Rotgrund und Franziskaner).

Der Tuniberg liegt ca. 7 km von der Kernstadt entfernt. Er überragt als flacher Bergrücken die südliche Oberrheinebene um etwa 120 Meter und bietet einen traumhaften Ausblick auf den nahegelegenen Schwarzwald und die Vogesen.
Die fruchtbaren Lößböden und das milde Klima mit zahlreichen Sonnentagen bieten ideale Bedingungen für den Weinbau. Als ehemaliges römisches Siedlungsgebiet gilt es als sicher, dass der eigentliche Weinbau mit den Römern zum Tuniberg kam. Die älteste Urkunde über den Weinbau am Tuniberg stammt aus dem Jahre 888 n.Chr.
Heute gilt der Tuniberg aufgrund seines hohen Burgundertrauben-Anteils (mehr als 60%) als die Burgunder-Oase Badens.
Der überwiegende Teil der rund 1070 ha Rebflächen wird von den Winzern der acht Tuniberger Genossenschaften bewirtschaftet. Seit über 10 Jahren arbeiten die Winzer am Tuniberg nach den Kriterien des umweltschonenden Weinbaus. Die Weine der Winzergenossenschaften werden im Badischen Winzerkeller Breisach nach modernsten önologischen Gesichtspunkten ausgebaut. Dabei werden für jeden Ortsteil des Tunibergs verschiedene Weine getrennt nach Sorten, Einzellagen und Qualitäten ausgebaut. Zahlreiche Prämierungen beweisen Jahr für Jahr die außergewöhnlich gute Qualität der Tuniberg-Weine.
Darüber hinaus bewirtschaften einige private Weingüter Rebberge, die überwiegend am Tuniberg liegen.

Ebenfalls nur wenige Kilometer von Breisach entfernt liegt der Kaiserstuhl. Als vulkanisch entstandener Gebirgsstock bietet der Kaiserstuhl ideale klimatische und geologische Verhältnisse für Weinreben. Der Kaiserstuhl ist das wärmste und sonnenreichste Gebiet, nicht nur in Baden, sondern in ganz Deutschland.
Auch hier wurde der Weinbau von den Römern kultiviert. Er hat heute mit über 4000 ha Rebfläche ökologisch und ökonomisch eine herausragende Bedeutung. Die Burgunderweine dominieren im Anbau mit einem Anteil von über 50 %, gefolgt vom Kaiserstühler Müller-Thurgau und dem feinfruchtigen Silvaner.
Der Kaiserstühler Wein, vor allem mit seinen Grauburgundern und Spätburgundern, hat eine Spitzenstellung in Deutschland erreicht.

Siehe auch "Kellereien"

 
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